Bürgerwerkstätten: Erste Antworten des Magistrats

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Der Magistrat hat erste Antworten zu den gesammelten Bürgervorschlägen abgegeben

Wie von Ulrich Löffelholz bereits angekündigt und heute auch im HK veröffentlicht, sind die bislang bei der Stadt eingegangenen Vorschläge von www.hattersheim-direkt.de und www.hattersheim-schutzschirm.de nun mit ersten Stellungnahmen des Magistrats einsehbar.

Diese sollen den Teilnehmern der Bürgerwerkstätten neben den bereits veröffentlichten Dokumenten wie Haushaltsplan, Rettungsschirm-Dokumenten, etc als Arbeits- und Diskussionsgrundlage dienen.

Pro-Hattersheim wird die einzelnen Statements der Magistrats prüfen und, soweit notwendige auch kommentieren. 
Gut ist es, das hier jedenfalls einmal Termintreue bewiesen wurde und die Antworten wie angekündigt im Netz bereit gestellt wurden
 

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Kommentare

Wenn man sich die Antworten der Verwaltung auf die zahlreichen und guten Bürgervorschläge anschaut, dann kommt man zu einem Ergebnis.
Feigenblatt-Veranstaltung, eine Bürgerbeteiligung ist nicht gewollt.
Die Bearbeitungszeit der meisten Vorschläge liegt bei geschätzt einer Minute je Vorschlag.
 

By action

die Antwort der Verwaltung zeigt, dass die Vorschläge nicht ernst genommen werden
der Vorschlag lautete:

Interkommunale Zusammenarbeit: Kämmerei, Steueramt, Ordnungsamt
Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen, wie es bereits Eltville, Oestrich-Winkel, Geisenheim und Lorch praktizieren.
Gemeinsame Kämmerei und gemeinsames Steueramt. Ein gemeinsamer Ordnungsamtsbezirk wird gerade diskutiert.

Begründung des Eltviller Bürgermeisters: "einfach aus der Erkenntnis heraus, dass wir uns das kleinteilige Verwaltungsdenken nicht mehr leisten können".
Das sollte auch im Main-Taunus-Kreis funktionieren.
 
die Antwort der Stadt Hattersheim:
Entsprechende Arbeitskreise auf Ebene der Städte am Untermain und auf Ebene des Landkreises bestehen. In verschiedenen Bereichen wie Ausbildung, Gefahrguttransport-überwachung etc. wird dabei auch schon interkommunal zusammengearbeitet.
Zu beachten ist auch , dass die als Beispiel angeführten Gemeinden im Rheingau deutlich kleiner sind als die Städte im Main-Taunus-Kreis.
 
mein Kommentar:
Das kleinteilige Verwaltungsdenken in Hattersheim wird weitergehen. Der Bürgermeister von Eltville hats begriffen. Übrigens: Eltville hat 18.000 Einwohner und damit 8.000 Einwohner weniger als Hattersheim. Ist der Unterschied tatsächlich so groß, dass das Modell nicht auf Hattersheim übertragbar ist? NEIN
Übrigens: die 4 Städte/Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis haben zusammen 46.000 Einwohner, das sind keine Käffer!
Übrigens: Es gibt auch im Main-Taunus-Kreis kleinere Kommunen.
Eppstein 13.000 / Sulzbach 8.300 / Liederbach 8.600 / Kriftel 10.600 usw.
Die Zusammenarbeit im Bereich Ausbildung und Gefahrgut-Transporte ist gut, reicht aber nicht aus.
 
 

By Harald Becker