Die Strategie "Ommmmm"

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Da ist sie wieder: Die Strategie "ommmm". 
Die Presseberichte über den SPD-Antrag  hatten für große, wohl zu große  Aufregung gesorgt.
Ausgangspunkt:  Die Stadt lässt die künftige Nutzung des Freibads prüfen und denkt dabei auch über den Verkauf des Geländes nach. Die Bürger waren aufgeschreckt, die Kinder im KInderparlament besorgt und voller Tatendrang. Im Beisein der "Rathauschefin" schmiedeten sie Flohmarktpläne. Bürger schlossen sich in Facebook zusammen, tauschten sich über Haushaltszahlen und Förderungen aus und kamen in Scharen zum Treffen in die Radfahrerhalle.
Und dann? Ommmm -alles halb so wild.  Besorgte Bürger konnten vernehmen: "Bei der SPD Hattersheim gibt es kein Schließungsvorhaben für das Freibad!" Und eilig ist die Angelegenheit schon gar nicht.
Haben wir jetzt nochmal gerade so Glück gehabt?
Und was heißt: Es gibt kein Schließungsvorhaben.
Nachvollziehbar wäre, dass kein Vorhaben, keine fertigen Pläne in der Schublade liegen. Denn noch ist die Prüfung ja nicht abgeschlossen. Welchen SInn würde eine Prüfung machen, wenn das Ergebnis schon vorher feststünde?
Aber wie sieht es nach der Prüfung aus? Zwangsläufig wird das Prüfungsergebnis zu dem Schluss kommen müssen, dass die Schließung und der Verkauf des Geländes die städtischen Finanzen am meisten entlasten würde. Mit einem Schlag würde aus dem Zuschussgeschäft ein lukrativer Gewinn. Und dann?
Wie könnte dann die Pressemitteilung lauten?
 ".....mit großen Bauchschmerzen....sind sich der unpopulären Maßnahme bewusst....bedauern den Schritt.....hätten gerne anders entschieden, aber ..... in Anbetracht der Situation......21 Millionen Euro aus dem Rettungsschirm.....Schade. Punkt."
 
Ommmmmmmmmmmm !
 

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