Die Jugend hat gefehlt

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Von Mal zu Mal waren es weniger Bürger, die dem Aufruf der Stadt gefolgt waren und sich an den Bürgerwerkstätten beteiligt hatten.

Die Gründe dafür sind sicherlich zahlreich: Sie beginnen bei fehlender Kenntniss über das Angebot der Werkstätten, über die dramatische Überschuldung der Stadt  und enden vielleicht beim Konzept der Werkstätten.

Leider ist es nicht gelungen, für dieses schwierige Thema auch jüngere Hattersheimer mobilisieren zu können. Sie haben es verpasst, ihre Ideen und auch ihre Interessen in den Arbeitskreisen einzubringen.

So ist es bedauerlich, dass nun etwa im Arbeitskreis 3 der Verzicht auf die Jugendhäuser (Hattersheim und Eddersheim) wohl ohne großen Widerspruch festgehalten wurde. Statt Jugendhäusern soll nach Vorstellung des Arbeitskreises die aufsuchende Jugendarbeit angekurbelt werden. Doch die beiden Formen in der Jugendarbeit sind kaum gleich zu stellen und sicher auch nicht austauschbar.

Tatsächlich ist die Jugendarbeit in den beiden Häusern (Hattersheim und Eddersheim) bereits eingestellt. Die Stadt hatte dazu personelle Gründe angeführt und angekündigt, dass zuerst die finanziellen Bedingungen geprüft und dann ein neues Konezpt der Jugendarbeit erstellt werden soll.

Bei allen notwendigen Sparbemühungen darf die Jugend in Hattersheim nicht aufs Abstellgleis gestellt werden. Sie braucht Orte, um sich treffen zu können, um ihren Interessen nachgehen und sich entfalten zu können.

 

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