Ein erfreulicher Anfang

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Per Email erreichten mich heute Morgen ein paar Feedbacks, die ich hier gerne weiter geben möchte:
 
Es gibt glücklicherweise doch einige Bürger, die den Rotstift-Plänen unserer Stadtverordneten sehr kritisch gegenüber stehen und sich auch aktiv an einer Bürgerbewegung beteiligen wollen.
Klar, es gibt auch diejenigen, die schon zu Anfang die Flinte ins Korn werfen und auch solche, die meinen, dass wir nichts tun brauchen, da sich die Stadt "niemals trauen wird, uns das Schwimmbad wegzunehmen".
Dagegen erscheinen einige konrkete Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise erfreulich erfrischend:
Eine Unterschriftenaktion, auch gerne online und ein Brief an die Bürgermeisterin sind nur zwei der Vorschläge.
Ein solcher offener Brief ist sicherlich eine erste gute Maßnahme. Darin könnten wir nicht nur unsere Position kenntlich machen, sondern auch gleichzeitig in Erfahrung bringen, wie es denn um die Wahlversprechen zur letzten Kommunalwahl steht?
Denn da hatte der  SPD-Vorsitzende Ralf Meik am 17.2.2011 noch  vom  unverzichtbaren  Freibad  geschrieben.
Dort hieß es:  
„Unverzichtbar ist das Hattersheimer Schwimmbad. Es muss für uns erhalten bleiben und darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.“
Der Vorsitzende hatte sich in diesem Schreiben an die Hattersheimer Bürger auch zur Finanzlage der Stadt geäußert: "Mit uns wird es keine Erhöhung der Grundsteuer geben, weil sie als HAuseigentümer oder Mieter dadurch direkt betroffen sind. Wir denken aber zum Beispiel darüber nach, die Steuern für Spielapperate und Spielhallen auf das Maximum anzuheben."
Soviel ich weiß wurde bislang die Grundsteuer angehoben. Von einer Anhebung der Spielapperatesteuer ist mir nichts bekannt.
 
Erfreulich ist auch eine Reaktion, die via Facebook eingetrudelt ist:
Klaus Schindling, Vorsitzender der CDU-Hattersheim, hat auf Facebook seine Position zum Freibad vertreten: " Das Schwimmbad darf nicht geschlossen werden, man muss sich aber schon Gedanken machen, wie man auch hier die Kosten absenken könnte."
 
Das ist doch mal ein Anfang. Gemeinsam mit den Hattersheimern ließen sich sicherlich einige gute Ideen zusammen tragen, um das Bad zu erhalten.
 

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Kommentare

Gesagt ist sowas ja schnell.Erst mal abwarten, ob den Worten der Politiker auch Taten folgen. Ich bin für eine Freibad-Werkstatt, nach dem Vorbild der Bolongarowerkstatt in Höchst: einfach mit den Bürgern sprechen, statt über sie.

By Hummel